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Komödie / USA 2010

Verrückt nach dir

Mehr als 4000 Kilometer trennen sie. Aber beide sind "Verrückt nach dir". Das birgt Beziehungsprobleme.


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Erin (Drew Barrymore) und Garrett (Justin Long) verlieben sich im Krieg. Er schießt meist daneben am Videospielautomaten, sie hält den Highscore. Das imponiert. Nach einer gemeinsamen Nacht und Klärung der wichtigsten Fragen - Willst du Kinder? Wie willst du sterben? - steht fest: Erin und Garrett gehören zusammen. Einziges Problem: Er wohnt in New York, sie in San Francisco. Einzige Lösung: eine Fernbeziehung. Nein, neue Liebesweisheiten präsentiert diese Romantikkomödie nicht. Aber sie erzählt die bekannten mit neuem Witz. So lernen wir die vielleicht bizarrste Situation kennen, in der man der Familie den neuen Freund vorstellen kann (beim Sex auf dem heimischen Esstisch - wobei ein essendes Familienmitglied übersehen wird), oder werden daran erinnert, wie wichtig beste Freunde als Beziehungsberater sind (Garretts Kumpel Box weiß alles über die Erotik von Schnurrbärten, Dan übers Masturbieren). Barrymore und Long geben ein bezauberndes Paar, geplagt von Eifersucht, Ferngesprächsmissverständnissen und der Unfähigkeit, sich beim Telefonsex auf eine Fantasie-Location zu einigen. Das ist lustig und romantisch, verrückt und traurig, gespickt mit amüsanten Anspielungen auf "Top Gun" und andere Filme - und ebenso kompliziert wie Beziehungen ohne Distanz.
Christina Bednarz


Start: 02.09.2010, OT: Going the Distance, Regie: Nanette Burstein, Darsteller: Drew Barrymore, Justin Long, Charlie Day, Christina Applegate, u.a., 103 Min.
Fazit: Ein Paar im Fernbeziehungsstress: Liebesdesaster voller Witz und Wahrheit.
 
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