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Ausstellung

Heinrich Campendonk


Kunstmuseum Bonn, Bonn, Mi, 29.02., 11-21 Uhr

Wertung

So war’s

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Die lodernde Farbsprache eines Vincent van Gogh, die Formmodelle des Kubismus und die magisch-meditative Stilistik Franz Marcs: All das hat Heinrich Campendonk begeistert. Im direkten Vergleich mit Marcs metaphysischen Einheitsvisionen, die den Menschen ausschließen, erscheinen seine Gemälde und Glasfenster als eine poetische Zwischenwelt aus Märchen, Idylle, Melancholie und Einsamkeit. Bis in sein Spätwerk hinein trug der Expressionist die Idee des Blauen Reiters weiter, indem er nach gestalterischen Möglichkeiten suchte, im Bild eine transzendentale Wirklichkeit aufscheinen zu lassen.

 
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